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Miasmen nach Hahnemann Die Lehre zur Behandlung chronischer Erkrankungen nach Hahnemann beinhaltet auch ein tiefes Verständnis für die so genannten Miasmen. Das Wort „Miasma“ kommt aus dem mittelhochdeutschen und bedeutet soviel wie „unreine (krankmachende) Ersausdünstung“. Es entstammt eine Epoche, die noch keine Krankheitserreger kannte. Auch Hahnemann kannte noch keine Krankheitserreger, obwohl er sie für die Cholera annahm.
Das Wort Miasma war für Hahnemann ein Synonym für „krankmachendes Agens“. Dabei unterschied er in die Miasmen in zwei Gruppen. Akute Miasmen waren für ihn solche Krankheiten, die der Organismus z.B. durch ein Fieber überwinden konnte. Chronische Miasmen waren für Hahnemann Krankheiten, die seine Lebenskraft deswegen dauerhaft unterminierten, weil der Mensch hier keine Heilungskrise durchstehen kann, sondern mit der chronischen „Infektion“ dann zunehmend schlechter zurecht kommt (bis er letztlich daran stirbt).
Das Studium an der CvB Akademie umfasst neben der Miasmenlehre bzw. der Lehren zur Behandlung chronischer und einseitiger Erkrankungen selbstverständlich auch die Inhalte des "Organon der Heilkunst" und die Lehren und Erfahrungen der besten Schüler Hahnemanns.
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